Montageanleitung doppelwandiger Schornstein ohne Klemmband

 

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doppelwandiges System eka Cosmos D

Das System ,, eka complex cosmos D“ ist ein universelles dreischaliges ( isoliertes ) System zur Ableitung von Abgasen aus
Wärmeerzeugern. Das feuchteunemp ndliche System ist rußbrandbeständig. Es kann am Gebäude oder innen angebaut werden. Beim Anbau am Gebäude sind die Brandschutzanforderungen zu beachten.
Auf das Fundament oder das entsprechende Sockelelement oder die verstellbare Wandkonsole wird die Bodenplatte mit Kondensatablauf geschraubt. Darüber wird die Prüfö nung gesteckt. Aus den baulichen Gegebenheiten, Anschlußhöhe der Verbindungsleitung und Höhe des Schornsteinfußes, ergibt sich, ob auf die Prüfö nung direkt der Feuerungsanschluß gesteckt wird oder ob ein Längenelement ( L 10, L5, L3) als Zwischenstück Verwendung   ndet. Jede Steckverbindung ist me- chanisch zu  verfestigen. Als Paßlängen können das kürzbare Längenelement 1080 mm (L10ET ) oder 540 (L5ET ) verwendet werden.
Über dem Feuerungsanschluß werden die entsprechend der Schornsteinhöhe erforderlichen Längenelemente montiert. Auf das letzte Längenelement ist ein Mündungsabschluß (M) oder eine Regenhaube (RH) aufzustecken.
Mindestens alle 4 m ist die Abgasanlagen mittels Wandhalter zu befestigen. Die freie Auskragung oberhalb des letzten Wandhalters darf  3 m nicht überschreiten. Hier sind ab der letzten Steckverbindung unterhalb des obersten Wandhalters die speziellen statischen Bauteile zu verwenden. Andernfalls sind Seilabspannungen oder ein Kragarm erforderlich.
Wir empfehlen, bei Abständen von der Wand größer als 250 mm die gesamte-
Abgasanlage auf ein Sockelelement oder einen bauseitigen Sockel aufzubauen.


Die Abgasanlage darf schräggeführt werden. Zulässig sind Schrägführungen bis max. 90° (empfehlenswert max. 45°C). Hier sind ab der letzten Steckverbin- dung unterhalb des obersten Wandhalters die speziellen statischen Bauteile zu verwenden. Oberhalb der Schrägführung ist eine Zwischenstütze erforderlich, wenn die Höhe der Abgasanlage mehr als ca. 1 m beträgt, andernfalls genügt ein Wandhalter.
Zwischenstützen sind gegebenenfalls auch bei großen Bauhöhen und großen Nennweiten erforderlich. Hier ist das Informationsblatt „ Maximal statische Mon- tagehöhen und Abstände“ zu beachten.
Bei einer Wand aus brennbaren Materialien muß ein doppelwandiges, isoliertes Längenelement bis in das Gebäude führen, erst innerhalb darf die Verbindungs- leitung einwandig weitergeführt werden. Besteht die Wand aus nichtbrenn- baren Bausto en, kann der Übergang zum einwandigen Teil auch im Bereich der Wand erfolgen.
Auf den Feuerungsanschluß bzw. beim Übergang von der dreischaligen auf die einwandige Ausführung, ist das ,,Übergangsstück inkl. Abdeckung der Wärme- dämmung ’’  EÜ oder das Längenelement kürzbar mit integriertem Wandfutter zu verwenden.
Wird die Anlage durch z.B. einen Dachvorsprung geführt ist entsprechend der Dachneigung eine Dachdurchführung ins Dach einzubauen. Der verbleibende Ringspalt zwischen der Außenseite der doppelwandigen Abgasanlage und der Dachdurchführung ist mit einem Regenkragen (RK/RKED) gegen eindringendes Regenwasser zu schützen. Dieser sollte etwa 3-4 cm oberhalb der Dachdurch- führung angeschraubt werden. Der Regenkragen sollte z.B. mit Silikon abge-
dichtet werden. Es emp  ehlt sich, diese Dachdurchführung zu hinterlüften. An die
Unterseite des Dachvorsprunges kann eine zweiteilige Blende befestigt werden, die diese Hinterlüftung zulässt. Gemäß FeuVO ist bei dieser Durchführung durch einen Dachvorsprung ein Mindestabstand zu Balken und brennbaren Bauteilen ähnlicher Abmessungen von 7,5 cm einzuhalten.
Ein Berührungsschutz dieser Abgasanlage ist gemäß DIN 18160-1, Ausgabe Dezember 2001 nur erforderlich, wenn bei bestimmungsgemäßem Betrieb der Feuerungsanlagen die Ober  ächentemperatur mehr als 70°C beträgt und eine unbeabsichtigte Berührung nicht ausgeschlossen werden kann. In diesem Fall ist er bis in eine Höhe von 2 m über Fußboden bzw. Verkehrs äche zu führen. Hier ist das Informationsblatt „ Tabelle der Ober  ächentemperaturen“ zu beachten. Der Abstand zu brennbaren Bauteilen von 75 mm von der Außenschale ist entsprechend der Zerti zierung nach EN 1856-1 beim Anbau der Abgasanlage an eine Wand aus komplett brennbaren Bauteilen einzuhalten. Bei nichtbrenn- baren Wänden beträgt der Mindestabstand 50 mm.

Die Ausführungen sind vor Baubeginn mit dem zuständigen Bezirksschorn- steinfegermeister abzustimmen.

 

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doppelwandiges System eka Cosmos D

Das System ,, eka complex cosmos D“ ist ein universelles dreischaliges ( isoliertes ) System zur Ableitung von Abgasen aus
Wärmeerzeugern. Das feuchteunemp ndliche System ist rußbrandbeständig. Es kann am Gebäude oder innen angebaut werden. Beim Anbau am Gebäude sind die Brandschutzanforderungen zu beachten.
Auf das Fundament oder das entsprechende Sockelelement oder die verstellbare Wandkonsole wird die Bodenplatte mit Kondensatablauf geschraubt. Darüber wird die Prüfö nung gesteckt. Aus den baulichen Gegebenheiten, Anschlußhöhe der Verbindungsleitung und Höhe des Schornsteinfußes, ergibt sich, ob auf die Prüfö nung direkt der Feuerungsanschluß gesteckt wird oder ob ein Längenelement ( L 10, L5, L3) als Zwischenstück Verwendung   ndet. Jede Steckverbindung ist me- chanisch zu  verfestigen. Als Paßlängen können das kürzbare Längenelement 1080 mm (L10ET ) oder 540 (L5ET ) verwendet werden.
Über dem Feuerungsanschluß werden die entsprechend der Schornsteinhöhe erforderlichen Längenelemente montiert. Auf das letzte Längenelement ist ein Mündungsabschluß (M) oder eine Regenhaube (RH) aufzustecken.
Mindestens alle 4 m ist die Abgasanlagen mittels Wandhalter zu befestigen. Die freie Auskragung oberhalb des letzten Wandhalters darf  3 m nicht überschreiten. Hier sind ab der letzten Steckverbindung unterhalb des obersten Wandhalters die speziellen statischen Bauteile zu verwenden. Andernfalls sind Seilabspannungen oder ein Kragarm erforderlich.
Wir empfehlen, bei Abständen von der Wand größer als 250 mm die gesamte-
Abgasanlage auf ein Sockelelement oder einen bauseitigen Sockel aufzubauen.


Die Abgasanlage darf schräggeführt werden. Zulässig sind Schrägführungen bis max. 90° (empfehlenswert max. 45°C). Hier sind ab der letzten Steckverbin- dung unterhalb des obersten Wandhalters die speziellen statischen Bauteile zu verwenden. Oberhalb der Schrägführung ist eine Zwischenstütze erforderlich, wenn die Höhe der Abgasanlage mehr als ca. 1 m beträgt, andernfalls genügt ein Wandhalter.
Zwischenstützen sind gegebenenfalls auch bei großen Bauhöhen und großen Nennweiten erforderlich. Hier ist das Informationsblatt „ Maximal statische Mon- tagehöhen und Abstände“ zu beachten.
Bei einer Wand aus brennbaren Materialien muß ein doppelwandiges, isoliertes Längenelement bis in das Gebäude führen, erst innerhalb darf die Verbindungs- leitung einwandig weitergeführt werden. Besteht die Wand aus nichtbrenn- baren Bausto en, kann der Übergang zum einwandigen Teil auch im Bereich der Wand erfolgen.
Auf den Feuerungsanschluß bzw. beim Übergang von der dreischaligen auf die einwandige Ausführung, ist das ,,Übergangsstück inkl. Abdeckung der Wärme- dämmung ’’  EÜ oder das Längenelement kürzbar mit integriertem Wandfutter zu verwenden.
Wird die Anlage durch z.B. einen Dachvorsprung geführt ist entsprechend der Dachneigung eine Dachdurchführung ins Dach einzubauen. Der verbleibende Ringspalt zwischen der Außenseite der doppelwandigen Abgasanlage und der Dachdurchführung ist mit einem Regenkragen (RK/RKED) gegen eindringendes Regenwasser zu schützen. Dieser sollte etwa 3-4 cm oberhalb der Dachdurch- führung angeschraubt werden. Der Regenkragen sollte z.B. mit Silikon abge-
dichtet werden. Es emp  ehlt sich, diese Dachdurchführung zu hinterlüften. An die
Unterseite des Dachvorsprunges kann eine zweiteilige Blende befestigt werden, die diese Hinterlüftung zulässt. Gemäß FeuVO ist bei dieser Durchführung durch einen Dachvorsprung ein Mindestabstand zu Balken und brennbaren Bauteilen ähnlicher Abmessungen von 7,5 cm einzuhalten.
Ein Berührungsschutz dieser Abgasanlage ist gemäß DIN 18160-1, Ausgabe Dezember 2001 nur erforderlich, wenn bei bestimmungsgemäßem Betrieb der Feuerungsanlagen die Ober  ächentemperatur mehr als 70°C beträgt und eine unbeabsichtigte Berührung nicht ausgeschlossen werden kann. In diesem Fall ist er bis in eine Höhe von 2 m über Fußboden bzw. Verkehrs äche zu führen. Hier ist das Informationsblatt „ Tabelle der Ober  ächentemperaturen“ zu beachten. Der Abstand zu brennbaren Bauteilen von 75 mm von der Außenschale ist entsprechend der Zerti zierung nach EN 1856-1 beim Anbau der Abgasanlage an eine Wand aus komplett brennbaren Bauteilen einzuhalten. Bei nichtbrenn- baren Wänden beträgt der Mindestabstand 50 mm.

Die Ausführungen sind vor Baubeginn mit dem zuständigen Bezirksschorn- steinfegermeister abzustimmen.

 

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