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1 Der Untergrund unter dem System
ekalithe wird begradigt und mit einer
geeigneten Unterlage gegenüber auftretender
Feuchtigkeit gesperrt. (Es wird
kein spezielles Fundament benötigt.)
2 Darauf wird die Grundplatte zur
Aufnahme der Kondensatschale und der untere
Stein mit der Edelstahltür gesetzt sowie die
Kondensatschale und die Prüföffnung
eingebaut. Alternativ wird der
vorkonfektionierte Stein aufgesetzt.
3 In die Bohrungen des Mantelsteines
werden die mitgelieferten Zentrierhülsen
(konisch) eingesetzt und anschließend der
Mörtel auf den Stein aufgetragen. Es werden
pro Fuge 2 St. Zentrierhülsen diagonal
eingesetzt, nur in der Fuge, ab der die
Bewehrungsstangen eingesetzt werden, müssen
alle 4 Bohrungen mit je einer Zentrierhülse
mit Boden versehen werden. Als Mörtel darf
ausschließlich nur Wärmedämmmörtel der
Mörtelgruppe IIa bzw. Heidelberger Addiment
Ankermörtel 3 verwendet werden. Die
Fugenbreite des Mörtels muß mindestens 5 mm
betragen.
4 Darauf wird der nächste Mantelstein
gesetzt. Die maximale Bauhöhe beträgt 30mm.
6 In gleicher Art werden die
Mantelsteine aufeinander aufgebaut und
gleichzeitig mit dem Edelstahlinnenrohr
versehen. Der Mörtel sollte etagenweise
angesetzt werden um ein vorzeitiges
Verhärten zu vermeiden.
6a Wird ein Edelstahl-Außenrohr
(glänzend, matt, farbig oder verkupfert) um
den runden L90-Formstein gewünscht, so ist
jeweils am Fußboden der Etage der Blendring
anzubringen. Darauf werden die Formteile für
die Prüföffnung und den Feuerungsanschluß
und/oder die Längenelemente aufgesetzt. Es
wird prinzipiell ohne Klemmband gearbeitet.
Zwischenlängen werden durch Kürzen der
Edelstahl-Längenelemente hergestellt. Dazu
ist eine Edelstahl-Trennscheibe zu
verwenden. Das Edelstahl-Außenrohr wird nut
bis zur Decke gerührt. Im Deckenbereich darf
sich kein Edelstahl-Außenrohr befinden. Der
Deckenabschluß wird wieder mit einem
Blendring versehen.
7 Der Mantelstein für den
Feuerungsanschluß (und ebenso weitere
Prüföffnungen oder Hinterlüftungsöffnungen)
wird an der Vorderseite mit einer Stichsäge
oder einer Trennscheibe aufgeschnitten. Nach
Einbau des Feuerungsanschlusses wird um
diesen das Belüftungsgitter eingesetzt oder
der Abzweig direkt eingeputzt. Dabei darf
der Dämmstoffstreifen zwischen Edelstahl und
Mantelstein nicht vergessen werden.
8 Beim Aufbau des Systems ist zu
beachten, dass die Edelstahl-Abgasleitungen
vollständig ineinander gesteckt sind. Eine
Versteifung des Mantelsteinsystems im
Bereich der Dachdurchführung bis zur Mündung
ist erforderlich. Die Auskragung darf
maximal 2 m (längste Seite des
Mantelsteinsystems) betragen. Dazu sind auch
2 m unterhalb des Daches (längste Seite des
Mantelsteinsystems) die Bewehrungen
einzubauen. Das mitgelieferte Bewehrungsset
(8 Gewindestangen a 1 m mit Schraubhülsen)
dient für einen Dachüberstand von maximal 1
m (längste Seite des Mantelsteinsystems). An
diesem unteren Punkt werden in die Bohrungen
des Mantelsteines Zentrierhülsen mit
geschossenem Boden eingesteckt.
9 Nach Aufbau der endgültigen Höhe
des Systems werden die Bohrungen gut
gewässert, anschließend und darin die
Ankerständig eingesetzt. Pro Meter
Mantelsteinlänge werden ca. 4 l Vergußmörtel
benötigt. Anschließend werden die restlichen
Bohrungen verfüllt.
10 Nach Eindichte der
Dachdurchführung ist der Stülpkopf an die
Dachneigung anzupassen und über das
Mantelsteinsystem anzubringen. Es ist zu
beachten, dass das Mantelsteinsystem ohne
Stülpkopf nicht der Nässe ausgesetzt werden
darf. Beim Verputzen der Außenseite des
Mantelsteinsystems sind die Edelstahltüren
der Prüföffnungen mit einzuputzen.
10a Es empfiehlt sich, außerhalb des
Daches die Abgasführung mit einer
doppelwandigen Edelstahl-Abgasführung
fertigzustellen. Dabei wird eine Bodenplatte
für Zwischenstütze (BPZ), passend für den
runden L90-Formstein, mit Hilfe des
Bewehrungssets auf dem runden L90-Formstein
befestigt. Das danach folgende Bauteil
(Prüföffnung oder Längenelement), muß aus
Stabilitätsgründen werksseitig mit der
Bodenplatte verschweißt sein. Es ist
unbedingt ein Mündungsabschluß erforderlich.
Die maximale Höhe über dieser Bodenplatte
beträgt bei EMSRUND190 3 m und beim EMSRUND
320 2,5 m.
11 Schornsteine müssen von Balken und
entsprechenden Bauteilen aus brennbaren
Baustoffen 2 cm, von sonstigen Bauteilen aus
Brennbaren Baustoffen einen Abstand von 2 cm
besitzen (FeuVo., CE-Zertifizierung).
Pkt. 6a, 10a:
Speziell für runde Ausführung.
12 Unten
Fotos für die Anbringung der
Sparrenbefestigung
(bitte die Bilder zur Vergrößerung
anklicken)
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